Lesung: Daughters & Sons of Gastarbeiters

Daughters & Sons of Gastarbeiters

Die Zeit der Gastarbeit ist lang vorbei, aber das Leben der Gastarbeiter_innen ist nach wie vor kaum präsent. Die Kinder und Kindeskinder der «ersten Generation» lassen in Erzählungen die Geschichten ihrer Eltern und Großeltern aufleben und verleihen damit einer Generation, die in Vergessenheit geraten ist, eine Stimme.

Zugleich verarbeiten sie durch ihr Schreiben die eigene Lebensgeschichte. Dabei werden die Erzählungen von Bildprojektionen aus dem Familienalbum und Bühnenbild begleitet.Eine Lesung mit Nilüfer Şahin, Dr. Manuel Gogos und Levent Kesik.

Nilüfer Şahin ist Journalistin, Autorin und Lehrerin. Sie studierte Kommunikationswissenschaft (M.A.), Psychologie und Germanistik und Lehramt. Sie ist Mitbegründerin und Vorstandsmitglied der Neuen deutschen Medienmacher und arbeitet für das Bundespräsident Johannes Rau – Journalistenprogramm. Sie ist ein Kind des Ruhrgebiets; sie bloggt, kocht und entwickelt Rezepte auf KochDichTürkisch.de.

 

Manuel Gogos ist Sohn eines griechischen Gastarbeiters der ersten Generation. Nach seinem Studium der Philosophie, Germanistik und vergleichenden Religionswissenschaften in Bonn promovierte er über jüdische Diasporaliteratur. Heute arbeitet er als freier Autor, hat zahlreiche Hörfunk-Features für Deutschlandfunk, Deutschlandfunk Kultur, den SWR und den WDR verfasst. Als Filmemacher ist er zuletzt hervorgetreten mit „Demokratie unter Druck“

 

Levent Kesik (aufgewachsen in der Ruhrpott-Perle Duisburg) arbeitet seit 20 Jahren arbeitet als Ingenieur in der Automobil-Entwicklung. Neben dieser Tätigkeit wurde er mehrere Jahre als Lehrbeauftragter für Maschinenbau an die Hochschule in Düsseldorf bestellt. Das Schreiben begleitet ihn seit seinen juvenilen Tagen. Neben einigen inszenierten Theaterstücken schreibt er Gedichte und Erzählungen, von denen die Anthologie „Reise ins Ich …“, sowie die Science-Fiction-Parodie „Alis vs. Aliens“ als deutsche, englische (Brexit Version) und türkische (Pilav Üstü Kuru Verziyonu) Ausgaben veröffentlicht wurden.

 

Eine Kooperationsveranstaltung des Integrationsamtes mit der Stadt Bibliothek und dem Clemens Museum.

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