Advent, Advent ein Lichtlein brennt

Advent, Advent ein Lichtlein brennt

Photo by Max Beck on Unsplash

Advent, Advent ein Lichtlein brennt – Ja, aber warum eigentlich?

Sonntags-Countdown der Lichterkerzen startet in Kürze

Ende November, der Himmel blaugrau und das Wetter mehr als kalt. Obwohl noch früh am Nachmittag, wirft das Licht schon langsam Schatten und bereitet auf die Dunkelheit des Abends vor. Die Straßen sind bereits mit voller Weihnachtsbeleuchtung erhellt, während ich bei meinem Spaziergang durch die Straßen streife. Bei dem ein oder anderen Blick in die Fenster, sehe ich die ersten Kerzen des Jahres brennen. Auf der Straße wünschen sich die Menschen freundlich gegenseitig einen frohen 1. Advent. Wir alle kennen den Sonntags-Countdown der Lichterkerzen im Dezember. Aber wissen wir auch, warum die Kerzen überhaupt angezündet werden?

Was bedeutet eigentlich das Wort “Advent”?

Das Wort „Advent“ stammt von dem lateinischen Wort „adventus“ ab. In die deutsche Sprache übertragen, kommt es der Übersetzung „Ankunft“ gleich. Dies bezieht sich auf die Geburt von Jesus Christus und die Vorbereitung aller Christen darauf. Daher stehen alle Sonntage für das Warten auf die „Ankunft“, welche im Fest der Geburt von Jesus von Nazareth dem „Weihnachten“ mündet.

Früher war die Adventszeit länger und galt auch als Fastenzeit. Sie dauerte vom 11. November bis zum 6. Januar. Während dieser Zeit durfte nicht gefeiert werden. Im 7. Jahrhundert jedoch verkürzte Papst Gregor die Anzahl der Adventssonntage. Aus sechs wurden vier Sonntage und dies wurde, wie allgemein bekannt, bis heute beibehalten.

Vier Kerzen im Advent

Am 1. Advent wird die erste von vier Kerzen angezündet. Diese finden sich auf einem Gesteck als Kranz aus Tannenzweigen. Wir alle kennen sie, sie wurden in den letzten Wochen in allen Blumengeschäften und Supermärkten zu Haufe zum Kauf angeboten. 

Der Brauch des Anzündens der Kerzen entstand Mitte des 19. Jahrhunderts in einem Hamburger Kinderheim. Das Heim leitete zu dieser Zeit der evangelischen Pfarrer Johann Hinrich Wichern. Um den Kindern die Wartezeit bis Weihnachten zu erleichtern, befestigte er im Jahre 1839 an einem Wagenrad mehrere Kerzen. Für jeden Tag eine, bis hin zum Heiligabend. Während kleinere Kerzen die Wochentage darstellten, kennzeichnete er die Sonntage mit dickeren. Fortan zündete er für die Kinder jeden Tag eine Kerze an.

Später entnahm man die Kerzen der Wochentage und fertigte ab 1860 den Kranz aus Tannenzweigen. So entwickelte sich der uns allen bekannte Adventskranz mit vier Kerzen. 

Wie gratuliert man zum 1. Advent?

Heute ist der 1. Advent und wenn du Freunden oder Kollegen eine nette Nachricht senden möchtest, freuen Sie sich sicher über Nachrichten wie diese;  

• “Ich wünsche Euch einen besinnlichen, frohen und glücklichen 1. Advent!” 

• “Ich wünsche Euch einen schönen Advent bei Kerzenschein, Leckereien und einem guten Gläschen Glühwein..”

• “Ich wünsche Euch einen wunderschöne frohe Adventszeit und alles Glück auf Erden!”

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