Veranstaltungskalender für SanatSever – Kunstliebhaber

Die wichtigsten kulturellen Termine, Veranstaltungen & Events, Theatervorstellungen, Workshops, Konzerte oder Partys in Berlin, Hamburg, Frankfurt, München, Köln, Bremen und ganz Deutschland!
Gehe auf den jeweiligen Tag und klicke auf die dortige Veranstaltung für nähere Informationen.

 

 

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  • Ozan Ata Canani & Karaba: “Warte mein Land warte”
    20:30 -22:00
    01/10/2021
    Augustenstraße 72, 70178 Stuttgart

    “Deutsche Freunde” – ein Stück Gastarbeitergeschichte in Deutschland.

     

    Ozan Ata Canani – 1963 in der Türkei geboren und im Alter von 12 Jahren in Deutschland gelandet – ist ein Stück Gastarbeitergeschichte in Deutschland… Sein Song “Deutsche Freunde” von 1978 spricht vielen Gastarbeiter, wie damals die Arbeitsimmigranten aus Süd- und Osteuropa genannt wurde, aus der Seele. Darin bezieht er sich auf Max Frisch’s Zitat: „Wir riefen Arbeitskräfte, und es kamen Menschen“ und gibt das Dilemma der damaligen Einwanderer in Deutschland wieder, die als Arbeitskräfte ins Land geholt wurden, aber doch irgendwie ungewollt waren.

    Was damals niemand veröffentlichen wollte, liegt jetzt vor: eine poetische Vision der Zukunft — aus der Vergangenheit. Im Corona-Sommer 2020 wurden die Aufnahmen nach über vierzig Jahren endlich komplettiert. Zeitlose Lieder, deren Wünsche noch immer nicht erfüllt sind.

     

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  • CORDIALE 2021 – Vielfalt macht reich – Chancen nutzen am
    14:00 -21:00
    02/10/2021
    Eschholzstr.77, 79106 Freiburg
    CORDIALE 2021 VIELFALT MACHT REICH – CHANCEN NUTZEN

    KULTURPROGRAMM MIT LESUNGEN, SPIELEN, VORTRÄGEN UND MUSIK

    CORDIALE Vielfalt macht reich – Chancen nutzen

    Musikalischer Auftakt mit Afrika trifft Orient | 14:00 Uhr | Saal
    Theater | 14:30 Uhr | Saal
    Performative Lesung | 16:00 Uhr | Saal
    Tanzperformance | 17:45 Uhr | Saal
    Interaktive Lesung | 18:30 Uhr | Saal
    Impulsvorträge | 19:15 Uhr | Saal
    Konzert | 21:30 Uhr | Saal

     

    Musikalischer Auftakt: Afrika trifft Orient | 14:00 Uhr | Saal

    MIT:  Ibrahim Sarialtin: Oud | Beuz Thiombane: Percussion | Theodore Lemnyuy Bongmoyong: Trommeln und traditionelle Musikinstrumente

    Eintritt frei

     

    Theater: Kamishibai | König und sein kluger Wesir | 14:30 Uhr | Saal

    Im Stil des japanischen Erzähltheaters Kamishibai erzählen die Teilnehmerinnen des Sozialdienstes muslimischer Frauen eine selbst geschriebene Geschichte aus 1001 Nacht. Das Märchen dient als Brücke zwischen den Kulturen.

    MIT: Sozialdienst muslimischer Frauen Freiburg e.V.

    Eintritt frei

     

    Performative Lesung: Töchter von Gastarbeiter*innen | Die Freiburger Autorinnen Fatma Sagir & Tú Qùynh-nhu Nguyễn | 16:00 Uhr | Saal

    Fatma Sagir ist Autorin aus Freiburg. Ihre Sammlung an Lyrik und Kurzprosa erscheint unter dem Titel „Alphabet der Sehnsucht. Texte zum Vergessen“ im Oktober 2021 beim Schweizer Verlag Edition SchreibStimme. Mit dem Schreiben des autobiografischen Essays „Ich bin ein Kind eines Vaters“ reist Nhu Mì in die Vergangenheit, erkundet aus einer politischen Perspektive ihre Geschichte. Sie erzählt, wie sie zu einer akademisierten Intellektuellen wurde, die sich politisch (aktivistisch) gegen Rassismus, Klassismus und Sexismus engagiert und sich nach solidarischen Verbindungen von vielfältigen Verletzungshorizonten sehnt.

    MIT: Fatma Sagir | Tú Qùynh-nhu Nguyễn | Max Hoffmann

    Eintritt frei

     

    Tanzperformance: Lebens(t)raum | 17:45 Uhr | Saal

    Die Performance “Lebens(t)raum” wird von unterschiedlichen Tänzer*innen gestaltet, die sich extra dafür zusammengeschlossen haben. Sie stellen dar, was es für sie bedeutet, ihren Lebensraum zu gestalten und ihre Träume umzusetzen, auch wenn sie dabei auf gesellschaftliche Grenzen und Hindernisse stoßen. Das Ergebnis zeigt eine Reflektion ihrer Erfahrungen und Erlebnisse und verbindet African Dance, zeitgenössischen Tanz, Text und Musik.

    MIT: Julia Gürke | Nelly Dalila: Idee und Choreographie und Tanzgruppe

    Eintritt frei

     

    Interaktive Lesung: Mein Leben zwischen zwei Welten | Eine bewegende Geschichte in Bildern | 18:30 Uhr | Saal

    Ousman Bojang kam 2016 als Geflüchteter aus Gambia. In Freiburg verbringt er gerne seine Freizeit im Verein Schwere(s)Los. Dort hat er mit dem Projekt „Kankurang“ eine mystische Figur aus seiner Heimat nahegebracht und in öffentlichen Veranstaltungen präsentiert. Im Laufe von zwei Jahren sind großflächige Gemälde und Drucke entstanden, auf denen Ousman die Erinnerungen an seine Heimat mit uns teilt. Durch kurze Begleittexte zeigt er in seinem Buch Menschen, Tiere, Landschaften und die Kultur seines Stammes, der Jola sowie verschiedener anderer ethnischer Stämme. Doch das ist nur eine Seite seines Daseins. Sein Leben in Freiburg leuchtet im Buch anhand von Fotos und kurzen Kommentaren auf. Somit gibt er auch anderen Geflüchteten eine Stimme.

    MIT: Ousman Bojang

    Eintritt frei. Das Buch „Mein Leben zwischen zwei Welten“ ist auf Spendenbasis erhältlich

     

    Impulsvorträge: „Stühlinger Kirchplatz“ ist überall | Wie wir GEMEINSAM die Zukunft trotz der Globalisierung menschlich gestalten | 19:15 Uhr | Saal

    Unterschiedlichen Statements der Hoffnungsträger und Visionäre geben Impulse zu Themen wie Co-Entwicklungen in Afrika und Europa, erfolgreiche Projekte der Entwicklungszusammenarbeit und des Austauschs, gelebte Interaktion und Integration. Die Vielfalt afrikanischer Kultur wird vor internationalem Hintergrund sichtbar. Anregungen für mehr Zusammenarbeit werden die Perspektiven der positiven Lebensgestaltung aufzeigen. Ansätze zur notwendigen Neuorientierung angesichts lebensbedrohlicher Krisen und globaler Herausforderungen werden reflektiert.

    Mit Grußwort vom Ersten Bürgermeister Ulrich von Kirchbach

    MIT: Amadou Hagne: Kultusministerium Hessen | Heinz Lau: Novizenmeister des Herz-Jesu-Klosters Freiburg | Wolfgang Roth: PH/Ehrenvorsitzender Südwind Freiburg e.V.

    Eintritt frei

     

    Gefördert von Kulturamt der Stadt Freiburg, Amt für Migration und Integration Stadt Freiburg und Demokratie leben

  • Kamishibai
    14:30 -16:00
    02/10/2021
    Eschholzstr.77, 79106 Freiburg

    Kamishibai

    König und sein kluger Wesir

     

    Im Stil des japanischen Erzähltheaters Kamishibai erzählen die Teilnehmerinnen des Sozialdienstes muslimischer Frauen eine selbst geschriebene Geschichte aus 1001 Nacht. Das Märchen dient als Brücke zwischen den Kulturen.

     

    MIT: Sozialdienst muslimischer Frauen Freiburg e.V.

    Eintritt frei!

  • Töchter von Gastarbeiter*innen – Fatma Sagir
    16:00 -18:00
    02/10/2021
    Eschholzstr.77, 79106 Freiburg

    Töchter von Gastarbeiter*innen

     

    Fatma Sagir ist Autorin aus Freiburg. Ihre Sammlung an Lyrik und Kurzprosa erscheint unter dem Titel “Alphabet der Sehnsucht. Texte zum Vergessen” im Oktober 2021 beim Schweizer Verlag Edition SchreibStimme.

     

    Mit dem Schreiben des autobiografischen Essays „Ich bin ein Kind eines Vaters“ reist Nhu Mì in die Vergangenheit, erkundet aus einer politischen Perspektive ihre Geschichte. Sie erzählt, wie sie zu einer akademisierten Intellektuellen wurde, die sich politisch (aktivistisch) gegen Rassismus, Klassismus und Sexismus engagiert und sich nach solidarischen Verbindungen von vielfältigen Verletzungshorizonten sehnt.

     

    MIT: Fatma Sagir | Tú Qùynh-nhu Nguyễn | Max Hoffmann

    Eintritt frei

  • Fatih Çevikkollu – Fatih Morgana
    20:00 -22:00
    02/10/2021
    Büchsenstraße 26, 70174 Stuttgart

    Fatih Çevikkollu – Fatih Morgana

    FATIHMORGANA ist eine Einladung zum Perspektivwechsel.

     

    Die Echokammer der Realität lässt nur durch, was man hören will. Doch wer sich permanent in seiner Wohlfühl-Filterblase bewegt, besorgt es sich ständig selbst – möglicherweise befriedigend, aber ist es auch befruchtend? Willkommen in der schönen neuen Welt der alternativen Fakten.
    Wenn die Welt verrücktspielt und in Angst und Hysterie verfällt, braucht es jemanden, der sie wieder gerade rückt.

    Sein sechstes Solo-Programm widmet Fatih Çevikkollu dem Schein und dem Sein. Den Nachrichten und den Fake-News. Den Nullen und den Einsen.
    Rückt die ganze Welt nach rechts? Werden wir islamisiert? Was macht die Digitalisierung mit uns?
    Çevikkollu ruft in die Kammern hinein und sticht die Nadel in die Blasen.

    FATIHMORGANA – Nichts ist, wie es scheint!

     

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  • Spuren des Ankommens
    19:00 -21:00
    13/10/2021
    Konrad-Adenauer-Straße 2, 70182 Stuttgart

    Spuren des Ankommens

     

    Gespräch mit Yüksel Pazarkaya (Schriftsteller & Übersetzer), Ülkü Süngün (Künstlerin), Nesrin Tanç (Kultur-& Literaturwissenschaftlerin), Mesut Bayraktar (Schriftsteller und Philosoph). Moderation: Sibylle Thelen

    Menschen (und ihre Geschichten), die im Rahmen des Anwerbeabkommens nach Stuttgart kamen, haben nachhaltige Spuren in der Gesellschaft hinterlassen. Doch Zeugnisse dieser Spuren finden sich bis jetzt nur vereinzelt in Archiven oder Museen wieder. Gemeinsam mit unseren Podiumsgästen gehen wir aus verschiedenen Perspektiven den Ursachen dafür nach und schauen, welche Spuren heute noch zu finden sind und in welcher Form.

     

    Die Gesprächsrunde ist Teil der Veranstaltungsreihe „60 Jahre Anwerbeabkommen Deutschland-Türkei“ des Deutsch-Türkischen Forums Stuttgart.

    In Kooperation mit dem StadtPalais – Museum für Stuttgart

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  • Lesung: Daughters & Sons of Gastarbeiters
    17:00 -20:00
    23/10/2021

    Daughters & Sons of Gastarbeiters

    Die Zeit der Gastarbeit ist lang vorbei, aber das Leben der Gastarbeiter_innen ist nach wie vor kaum präsent. Die Kinder und Kindeskinder der «ersten Generation» lassen in Erzählungen die Geschichten ihrer Eltern und Großeltern aufleben und verleihen damit einer Generation, die in Vergessenheit geraten ist, eine Stimme.

    Zugleich verarbeiten sie durch ihr Schreiben die eigene Lebensgeschichte. Dabei werden die Erzählungen von Bildprojektionen aus dem Familienalbum und Bühnenbild begleitet.Eine Lesung mit Nilüfer Şahin, Dr. Manuel Gogos und Levent Kesik.

    Nilüfer Şahin ist Journalistin, Autorin und Lehrerin. Sie studierte Kommunikationswissenschaft (M.A.), Psychologie und Germanistik und Lehramt. Sie ist Mitbegründerin und Vorstandsmitglied der Neuen deutschen Medienmacher und arbeitet für das Bundespräsident Johannes Rau – Journalistenprogramm. Sie ist ein Kind des Ruhrgebiets; sie bloggt, kocht und entwickelt Rezepte auf KochDichTürkisch.de.

     

    Manuel Gogos ist Sohn eines griechischen Gastarbeiters der ersten Generation. Nach seinem Studium der Philosophie, Germanistik und vergleichenden Religionswissenschaften in Bonn promovierte er über jüdische Diasporaliteratur. Heute arbeitet er als freier Autor, hat zahlreiche Hörfunk-Features für Deutschlandfunk, Deutschlandfunk Kultur, den SWR und den WDR verfasst. Als Filmemacher ist er zuletzt hervorgetreten mit „Demokratie unter Druck“

     

    Levent Kesik (aufgewachsen in der Ruhrpott-Perle Duisburg) arbeitet seit 20 Jahren arbeitet als Ingenieur in der Automobil-Entwicklung. Neben dieser Tätigkeit wurde er mehrere Jahre als Lehrbeauftragter für Maschinenbau an die Hochschule in Düsseldorf bestellt. Das Schreiben begleitet ihn seit seinen juvenilen Tagen. Neben einigen inszenierten Theaterstücken schreibt er Gedichte und Erzählungen, von denen die Anthologie „Reise ins Ich …“, sowie die Science-Fiction-Parodie „Alis vs. Aliens“ als deutsche, englische (Brexit Version) und türkische (Pilav Üstü Kuru Verziyonu) Ausgaben veröffentlicht wurden.

     

    Eine Kooperationsveranstaltung des Integrationsamtes mit der Stadt Bibliothek und dem Clemens Museum.

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  • 21. Türkisches Filmfestival Frankfurt
    Den ganzen Tag
    29/10/2021-30/10/2021
    SanatSever - Die Kunstliebhaber

    Vom 25. Oktober bis zum 30. Oktober lädt der Frankfurter Verein „Transfer zwischen den Kulturen“ wieder zum Türkischen Filmfestival ein.

    Auf dem Programm stehen derzeit aktuelle Spiel-, Kurz- und Dokumentarfilme aus der Türkei, Deutschland und Europa. Das Festival wird vom Land Hessen unterstützt.

  • »Ah biz Almancılar« – Wann verliert man eigentlich den Migrationshintergrund?
    18:00 -22:00
    29/10/2021
    Mozartstr. 9, 68161 Mannheim
    Festabend in Kooperation mit dem Deutsch-Türkischen Institut für Arbeit & Bildung (DTI) | In deutscher und teilweise türkischer Sprache
    Im Rahmen des Themenwochenendes »KALMAK – BLEIBEN«

    Das vor 60 Jahren zwischen Deutschland und der Türkei geschlossene »Anwerbeabkommen« war mit der Vorstellung verbunden, dass die Zugewanderten nach getaner Arbeit wieder in ihr Herkunftsland zurückkehren. Aber die meisten der sogenannten Gastarbeiter*innen bauten sich in Deutschland nicht nur ein neues Zuhause auf, sondern fühlten sich auch in der Türkei zunehmend fremd – dort wurden sie abschätzig als »Almançılar« bezeichnet. Und das Ankommen in Deutschland war mit zahlreichen Herausforderungen verbunden. Heute nimmt bereits die dritte bis vierte Generation von Gastarbeiter*innen-Nachkommen in Deutschland zurecht ganz selbstverständlich ihren Platz in der Gesellschaft ein.

    Zum runden Jahrestag des Deutsch-Türkischen Anwerbeabkommens blicken DTI und NTM auf die gesellschaftliche Vielfalt der Stadt Mannheim, die im Anwerbeabkommen einen ihrer wesentlichen Ursprünge hat. Der Film »Ah biz Almancılar« basiert auf Interviews und ist eine Zeitreise in die Vergangenheit der Stadt Mannheim aus der Sicht der vierten (Post-)Migrant*innengeneration. Er stellt die Frage in den Raum: »Wann verliert man eigentlich den Migrationshintergrund?«.

    Das Programm wird gerahmt von einem digitalen musikalischen Beitrag des Chamber Choir of Europe zusammen mit dem Boğaziçi Jazz Chor sowie von Grußworten von OB Dr. Peter Kurz, Mustafa Baklan (Vorsitzender des DTI) und Christian Holtzhauer (Intendant Schauspiel, NTM).

    Für die Förderung des Kurzfilms »Ah, biz Almancılar/Ach, wir Deutsch-Türken – Wann verliert man eigentlich den Migrationshintergrund?« bedankt sich das DTI bei seinen Förderern:

    Mercedes-Benz-Werk Mannheim
    FUCHS PETROLUB SE und FUCHS SCHMIERSTOFFE GMBH
    DIRINGER & SCHEIDEL GmbH & Co. Beteiligungs KG

     

    Das NTM wird gefördert im Programm 360° – Fonds für Kulturen der neuen Stadtgesellschaft der Kulturstiftung des Bundes. Das Themenwochenende »KALMAK – BLEIBEN« findet im Rahmen der Förderung statt.

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