Heidelberger Stückemarkt integriert mit dem »Netzmarkt« ausgewählte digitale Theaterproduktionen

Heidelberger Stückemarkt integriert mit dem »Netzmarkt« ausgewählte digitale Theaterproduktionen

Litauen ist Gastland des Heidelberger Stückemarkts 2021

Das Programm des 38. Heidelberger Stückemarkts erweitert sich mit dem »Netzmarkt« um eine zusätzliche Digitalauswahl: Neben den Uraufführungen, Wettbewerben für neue Autor*innen und internationalen Gastspielen, die das traditionsreiche Heidelberger Festival für zeitgenössische Dramatik kennzeichnen, werden mit dem neu geschaffenen »Netzmarkt« zusätzlich die aktuellen digitalen Entwicklungen der deutschsprachigen Theaterlandschaft berücksichtigt und honoriert.

Für die Auswahl der insgesamt drei digitalen Produktionen im Festivalprogramm wurde Lea Goebel gewonnen, Kuratorin des »Netzmarkts« und Dramaturgin am Schauspiel Köln. Arbeitserfahrungen verbinden sie unter anderem mit Luk Perceval, Bastian Kraft, Jürgen Flimm und Lily Sykes. Sie engagiert sich als Teil des Kernteams im dramaturgie-netzwerk.

Im »Netzmarkt«, dem neu geschaffenen Teil des Festivalprogramms, sieht sie eine »große Signalwirkung und Wertschätzung« für alle Theaterschaffenden, die sich mit digitalen Konzepten auseinandersetzen – und daran über die aktuelle Situation hinaus festhalten möchten.
Das innovative Potenzial und die »Hinwendung zum offenen Experimentierraum«, den Goebel in den digitalen Theaterproduktionen erkennt, die seit März 2020 und insbesondere November 2020 entstanden sind, spiegelt sich auch in der Auswahl der Stücke für das Festivalprogramm wider.

Die Longlist umfasst sowohl Produktionen großer Theaterhäuser als auch aus der freien Theaterszene und bildet eine Bandbreite digitaler Kanäle von YouTube und Livestream bis hin zu Game-Theater und hybriden Formaten ab.

Gastland des Heidelberger Stückemarkts ist in diesem Jahr Litauen. Nach der Absage im vergangenen Jahr werden 2021 vielversprechende litauische Autor*innen und herausragende Gastspiele im Zentrum stehen. Gemeinsam mit den Produktionen des »Netzmarkts« werden auch die ausgewählten Stücke des Gastspielprogramms, des deutschsprachigen Autor*innenwettbewerbs, des Nachspielpreises und des Jugendstückepreises zur Programmveröffentlichung des Festivals Mitte März bekanntgegeben.

(Quelle: PM – Theater und Orchester Heidelberg) 

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