Kultur- & Sportverbände präsentieren gemeinsamen Leitfaden für Wiedereröffnungen

Leitfaden für Wiedereröffnungen

Schrittweise Rückkehr von Zuschauern und Gästen

Für die Wiedereröffnung von Theatern, Konzerthäusern und Sportstätten haben eine Reihe von Kultur- und Sportverbänden einen branchenübergreifenden Leitfaden vorgestellt. Laut Vorstellung des Konzeptes, haben sich dabei 20 Wissenschaftler und Experten aus den Bereichen Virologie, Raumlufttechnik, Gesundheitsökonomie, Sportmedizin, Infektiologie sowie der Kultur und Rechtswissenschaften beteiligt. Bundesweite  Unterstützung erhielten diese durch mehr als 40 führende Einrichtungen und Organisationen aus dem Bereich Kultur und Sport. 

Umfangreiches und differenziertes Maßnahmepaket ermöglicht kontrollierte Öffnung

Der Leitfaden, der SanatSever vorliegt, stellt verschiedene Modelle sowohl für Indoor- als auch Outdoor-Veranstaltungen vor. Diese basieren jeweils auf einem Basiskonzept und können mittels weiterer Schritte ausgebaut werden, um die Zahl der Zuschauer und Gäste pro Veranstaltung schrittweise zu erhöhen.

Alle Modelle stützen sich dabei auf die Grundlage von Hygiene- und Infektionsschutzkonzepten wie geregelte An- und Abreisen, personalisierte Eintrittskarten und eine durchgängige Maskenpflicht. Bei Veranstaltungen mit mehr als 1000 Personen ist ein Alkoholverbot vorgesehen. 

Für Veranstaltungen in geschlossenen Räumen schlägt der Leitfaden eine Gesamtauslastung von maximal 25-30 Prozent, bei Freiluftveranstaltungen eine Platzauslastung Platzauslastung von 35 bis 40 Prozent, zur Einhaltung der allgemeinen Abstandsregeln vor. 

Der Leitfaden soll ein „Weg zurück in ein Stück kultureller Normalität“ aufzeigen, erläutert Carsten Brosda vom Deutschen Bühnenverein. Da das Virus die Gesellschaft noch längere Zeit fordern werde, sei es wichtig, „dass wir parallel zum Infektionsschutz und zur Impfung Wege aufzeigen, wie Theater und Orchester auf Grundlage klarer Hygienekonzepte und technischer Vorkehrungen, sobald es das Infektionsgeschehen erlaubt, wieder kontrolliert öffnen können. So werden die künstlerischen Impulse möglich, die wir gerade auch jetzt so dringend brauchen“.

Neben dem Bühnenverein unterstützten aus dem Kulturbereich auch zahlreiche namhafte Theater, Opern- und Konzerthäuser den Leitfaden.

(Quelle: PM – Bühnenverein) 

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