Sait Faik Abasıyanık

Sait Faik Abasıyanık


Sait Faik Abasıyanık, (1906 in Adapazari/Türkei geboren), war ein türkischer Schriftsteller.

1930 studierte er in Istanbul Lehramt und Literaturwissenschaften. Später studierte er zwei weitere Jahre Literatur in Grenoble/Frankreich. Er arbeitete als Türkisch-Lehrer, als Kaufmann  und als Gerichtsreporter.

Ab dem Jahr 1943 arbeitete er als freier Schriftsteller. Seine Kurzgeschichten erschienen u. a. auch in der Literaturzeitschrift Varlık („Existenz“).

Auszüge aus Veröffentlichungen


  • Ein Lastkahn namens Leben (türk.: “Medar-i-Maiset Motoru”) Roman
    Übersetzung Monika Carbe, Enis Gülegen, Zürich 1996, Unionsverlag
  • Ein Punkt auf der Landkarte (türk.: “Haritada bir nokta”) Erzählungen, Dagyeli-Verlag, Frankfurt am Main 1991
  • Der Samowar Erzählungen (türk.: “Semaver”) Übersetzungen Monika Carbe, Enis Gülegen, DIPA, Frankfurt am Main 199
  • Verschollene gesucht (türk.: “Kayıp Aranıyor”) Roman und drei   Erzählungen, Übersetzung Monika Carbe, Enis Gülegen, DIPA, Frankfurt am Main 1993

Geschichten aus Istanbul, Übersetzung und Nachwort Gerhard Meier, Manesse Verlag, Zürich 2012.

Sait Faik Abasıyanık verstarb 1954 in Istanbul.

Der Künstler spendete seinen Nachlass einer Schule für Weisenkinder.
Im Jahre 1955 rief seine Mutter den jährlichen Sait-Faik-Literaturpreis ins Leben. Der erste Preisträger des Sait-Faik-Literaturpreises war Sabahattin Kudret Aksal. Sein ehemaliges Haus, auf der zu İstanbul gehörenden Insel Burgaz, ist seit 1964 ein Museum.